Portrait Spital Netz Bern
Seit dem 1. Januar 2007 gilt im Kanton Bern eine neue Spitalgesetzgebung. Neu sind alle Bezirks- und Regionalspitäler regionalen Spitalgruppen zugeordnet und die Spitalverbände als bisherige Träger der Spitäler aufgelöst.
Entstanden sind sieben Regionale Spitalzentren RSZ, die in ihren Regionen für die umfassende medizinische Grundversorgung und die Notfallversorgung zuständig sind und über entsprechende Leistungsaufträge verfügen. Rechtlich gehören die Spitalzentren dem Kanton, sie sind aber als Aktiengesellschaften strukturiert und werden als eigenständige Unternehmen geführt. Die Kantonsbeträge, mit denen in der Vergangenheit Spitaldefizite ausgeglichen wurden, fallen weg; die Leistungen der RSZ werden neu im Rahmen vorgegebener Werte abgegolten.
Perspektiven
Das Spital Netz Bern umfasst die fünf öffentlichen Spitäler Aarberg, Münsingen, Riggisberg, Tiefenau und Ziegler, das Spital und Altersheim Belp sowie das Pflegezentrum Elfenau. Die Perspektiven der Spital Netz Bern AG, welche über eine Kapazität von rund 600 Betten verfügt und nahezu 2800 Mitarbeitende beschäftigt, sind gut: die Verknüpfung der Kompetenz und Infrastruktur sieben unterschiedlicher Betriebe in einem Spitalunternehmen, die Breite und Qualität der Dienstleistungen sowie die Grösse des Einzugsgebietes mit über 300'000 Menschen sind besondere Stärken des Spital Netz Bern.
Nächste Ziele
Zentrale Aufgaben von Verwaltungsrat und Geschäftsleitung werden sein, der Unternehmung ein zukunftsgerichtetes Profil zu geben, dieses gegen innen und aussen zu verankern und nötige Veränderungen zielbewusst anzugehen. Das Spital Netz Bern soll sich bald und gut als Organisation finden und sich als qualitativ hoch stehendes, leistungsfähiges, attraktives und kostengünstiges Spitalunternehmen etablieren.

